Freunde und Familie als Helfer

Falls Sie sich aus Kostengründen oder aufgrund anderer Überlegungen gegen ein Umzugsunternehmen entscheiden, müssen Sie über andere Helfer nachdenken. Alleine oder als Paar ist ein Umzug insgesamt kaum zu bewältigen. Spätestens, wenn es um das Tragen schwerer Möbelstücke oder Kisten geht, sind ein paar zusätzliche Arme ein Segen. Selbst wenn Sie sich für kräftig und gut trainiert halten, kann Sie ein mehrere Tage andauernder Umzug an Ihre Grenzen bringen.

Die Auswahl der Helfer

Bei der Wahl der Helfer spielen viele Faktoren eine Rolle. Gehen Sie im Kopf alle Leute durch, die Ihnen die Bitte um Hilfe beim Umzug grundsätzlich nicht abschlagen würden. Das müssen nicht einmal nahe Familienmitglieder oder enge Freunde sein. Auch entfernte Bekannte lassen sich zu einer Gemeinschaftsaktion breitschlagen. Für manche ist es sogar eine willkommene Abwechslung, sich mal wieder körperlich betätigen zu können.

Wenn Sie eine Liste potenzieller Helfer erstellt haben, gleichen Sie deren Fähigkeiten mit den Aufgaben ab, die anstehen. Es müssen nicht immer die stärksten Männer sein, die Ihnen helfen können. Die brauchen Sie in jedem Fall auch. Jedoch kann manche zarte Frauenhand beim Verpacken von Porzellan oder Bespaßen des Babys hilfreich sein.

Nun können Sie sich daran machen, alle Helfer anzusprechen. Teilen Sie den Termin mit und sammeln Sie die verbindlichen Zusagen.

Was kann man freiwilligen Helfern zumuten?

Die meisten Leute sind sich schon unbewusst recht klar darüber, was sie ihren Freunden und Verwandten beim Umzug für Aufgaben übergeben wollen. Andere denken womöglich: „Die Helfer sollen erst mal hier sein, dann sehen wir weiter.” Das ist den Helfern gegenüber allerdings nicht besonders fair. Es sollte selbstverständlich sein, dass das Verpackungsmaterial bereits besorgt ist. Ebenso sollten ein ausreichend großer Transporter und andere Hilfsgeräte wie Sackkarren zur Verfügung stehen.

Im Idealfall sind auch so gut wie alle Einzelteile bereits in Kartons verpackt. Nur das Nötigste, wie beispielsweise Gläser oder Besteck, sollten noch greifbar in einer Zimmerecke sein. Schaffen Sie es vor dem Umzugstag nicht, alles zu verpacken, dann halten Sie sich zunächst an die wichtigen und persönlichen Gegenstände. Es wäre unangenehm, später einem guten Freund die Verantwortung zu übertragen, das Familienerbstück oder die eigene Unterwäsche zu verräumen.

Ein Dankeschön für alle Freiwilligen

Während des Umzugs sollte es selbstverständlich sein, den Helfern Essen und Trinken anzubieten. Sind Sie abends zeitig fertig, sollte in jedem Fall ein Bierkasten und ein Abendessen bereitstehen. Alternativ wird an einem anderen Tag eine kleine Dankesparty geschmissen. Das kann auch gleich die Einweihungsfeier für die neue Bleibe sein.

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shesha